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Christrosen-Ratgeber
Pflanz- und Pflegetipps vom Profi
Überblick - auf einen Klick
Basisinfos für Gärtner
Botanischer Name: Helleborus in Arten und Sorten
Familie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
Licht: halbschattig bis schattig
Boden: humusreich, lehm- und kalkhaltig
Die reinweißen Blüten der Christrosen (Helleborus niger) erscheinen je nach Witterung schon im November/Dezember und blühen dann bis in den März/April hinein. Ihre Blütenteller setzen sich aus 5 Kelchblättern zusammen, während die eigentlichen Blütenblätter zu röhrenförmigen Honigblättern umgebildet sind.
Neben dieser weit bekannten Variante gibt es noch viele andere Arten und Hybriden mit einer Vielzahl an weißen, rosaroten, purpurfarbenen, bunt gezeichneten oder auch gefüllten Sorten. Zum Beispiel die in den Gärten immer beliebter werdende Gruppe der Lenzrosen (Helleborus orientalis). Ihren Namen – Lenzrose oder Frühlings-Christrose – haben sie bekommen, da sie in der Regel etwas später blühen als die eigentliche Schneerose. Ihre Blütezeit variiert von Sorte zu Sorte, beginnt aber meist erst im Februar.
Hier fühlen sich Christrosen wohl
Christrosen lieben einen warmen Platz im Halbschatten oder Schatten. Der Boden sollte möglichst humusreich sowie lehm- und kalkhaltig sein. Gegebenenfalls kann man den Kalkgehalt mit Lava-Gesteinsmehl erhöhen. Außerdem sollte der Standort nicht zu trocken sein, Staunässe darf allerdings auch nicht auftreten.
Die Pflanzen passen sehr gut zu wintergrünen Stauden und Gehölzen, zu gleichzeitig blühenden Blumenzwiebeln und zu niedrigen Waldstauden.
Christrosen bei Gärtner Pötschke
Pflegetipps für Christrosen
Christrosen sind sehr langlebig und entwickeln sich zu großen, reichblühenden Horsten. Dafür brauchen sie aber Zeit und Ruhe. Deshalb stehen sie am liebsten ungestört. Die Pflanzen freuen sich, wenn Sie die Pflanzstelle gut mit Humus versorgen.
Vom Austrieb bis zur Sommermitte benötigen sie reichlich Wasser, während sich eine Trockenzeit im Hochsommer günstig auf den Blütenansatz und die Gesundheit der Pflanzen auswirkt. Bei warmfeuchter Witterung und bei an nassen Plätzen können pilzlich bedingte Blattfleckenkrankheiten auftreten. Eine Ausbreitung kann man durch das Entfernen aller kranken Pflanzenteile verhindern. Je nach Befall wird auch ein kompletter Rückschnitt des alten Laubes im Winter vor der Blüte empfohlen.
Abgeblühte Christrosen sollten im Frühjahr mit einem guten Volldünger versorgt werden.
Profitipp...
Pflanzen, die zwar viel Laub, aber keine Blüten hervorbringen, leiden häufig unter Kalkmangel.
Christrosen für die Vase
Christrosen sind hervorragende Schnittblumen. Der beste Schnittzeitpunkt ist gekommen, wenn 1 – 2 Staubblattkreise geöffnet sind.
Man schneidet die Stiele von unten kreuzweise ein, bohrt sie mit einem spitzen Draht in einer Länge von wenigen Zentimetern an oder ritzt sie an den Seiten mit einer Nadel ein. Die Haltbarkeit im Wasser beträgt durchschnittlich 10 – 12 Tage, mit Blumenfrischhaltemitteln sogar 15 – 17 Tage.